alogo02
alogo03

Was ist ein virtueller Computer?

Ein virtueller Computer ähnelt einem physischen Computer, es handelt sich jedoch um ein Softwareseitig nachgebildeter Rechner, der als isoliertes System auf einem physischen Rechner läuft.

Ein virtueller Computer führt, wie ein physischer Computer ein Betriebssystem sowie Anwendungen aus. Gegenüber physischen Computer weisen virtuelle Computer aber bestimmte Vorteile auf.

VM2

Virtuelle Computer bieten folgendes:

  • Hardware-Unabhängigkeit; Ausführung auf jedem physischen x86-Server möglich
  • Zugriff auf fast alle Hardwareressourcen wie CPU, Speicher, Festplatte, Netzwerkschnittstellen und Peripheriegeräte
  • Speicherung als Dateien, können schnell bereitgestellt und verschoben werden
  • Vollständig isoliert und sicher
  • Simultane und sichere Ausführung mehrerer Instanzen auf einem Server
  • Portabel: Vollständige Systeme mit virtueller Hardware, Betriebssystem und vollständig konfigurierten Anwendungen können sogar während des Betriebs problemlos von einem physischen Server auf einen anderen verlagert werden
  • Vorbereitung und Bereitstellung als virtuelles und vollständiges Plug-and-Play-System mit virtueller Hardware, Betriebssystem und konfigurierten Anwendungen

Vorteile von Virtualisierung

  • Mehrere Anwendungen und Betriebssysteme können auf einem physischen System unterstützt werden.
  • Server können in einer Scale-Up- oder Scale-Out-Architektur zu virtuellen Maschinen konsolidiert werden.
  • Datenverarbeitungsressourcen werden wie ein einheitlicher Pool behandelt, der virtuellen Maschinen kontrolliert zugewiesen werden kann.
  • Virtuelle Maschinen sind vollständig von der physischen Maschine und anderen virtuellen Maschinen isoliert. Stürzt eine virtuelle Maschine ab, sind die anderen davon nicht betroffen.
  • Daten gelangen nicht von einer virtuellen Maschine zur anderen, und Anwendungen können nur über konfigurierte Netzwerkverbindungen miteinander kommunizieren.

    VM3

VM4
VM5